Mikrochip-Lesegeräte für Bauhöfe und Straßenmeistereien

Hundepfote
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Wenn ein Tier überfahren wird und tot am Straßenrand liegen bleibt, wird es in vielen Fällen von der zuständigen Straßenmeisterei eingesammelt. Damit Tierhalter über das Ableben ihrer Tiere informiert werden können, sollten unbedingt Mikrochip-Lesegerät in Bauhöfen genutzt werden.

Der Besitzer bleibt im Unklaren, hofft vielleicht jahrelang auf ein Wunder. Mit Hilfe eines Mikrochip-Lesegeräts könnten die Mitarbeiter des Bauhofs einfach und schnell die Identität des Haustieres prüfen. Das Gerät kostet lediglich 100 Euro und erfordert keine speziellen Kenntnisse. Die Mitarbeiter müssten den Leser nur einschalten und über das verunfallte Tier entlangführen. Findet das Mikrochip-Lesegerät einen implantierten Chip, muss nur noch „FINDEFIX“ per E-Mail, Kontaktformular oder Telefonnummer informiert werden. Das Register übernimmt dann die traurige Nachricht an den Tierbesitzer. Übrigens sind viele Haustiere auch mit einem Tattoo im Ohr gekennzeichnet, welches ebenso wie ein Chip Auskunft über die Identität gibt.

Einfache Registrierung
Die Registrierung bei „FINDEFIX“ ist kostenlos und einfach. Sollten sie ihr Tier einmal vermissen, ist mit Hilfe der Registrierung die Chance gleich viel höher, ihren Liebling schneller wiederzufinden und Gewissheit über den Aufenthaltsort zu bekommen.

Moderiese Prada verwendet immer noch Pelz

Fuchs in Käfig
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Tierschützer fordern zum Anlass der weltweiten Fashionweeks erneut zum Protest auf. Immer noch wird Echtfell in der Mode genutzt, dabei gibt es etliche Alternativen und Firmen, die beweisen, dass auch eine Mode ohne Tierleid möglich ist.

Die Tiere, wie Marderhunde, Füchse und Nerze, die unter anderem für die Echtfell-Mode von Prada gehalten werden, verbringen ihr gesamtes Leben in winzigen Drahtkäfigen. Sie hausen auf ungemütlichen Gitterstäben, ohne die Möglichkeit einer ihrer natürlichen Verhaltensweisen, wie z.B. den Kontakt zu Artgenossen oder das Anlegen von Höhlen, ausleben zu können. Am Ende ihres traurigen Lebens werden sie durch Elektroschocks oder Vergasung qualvoll getötet. Danach wird ihnen das Fell abgezogen – auch wenn sie oftmals durch die Tötungsversuche nicht ums Leben kommen.

Überholtes Statussymbol Pelz
Doch Fuchs und Co. leben nicht nur auf Pelztierfarmen. Auch aus der freien Wildbahn werden für das vermeintliche Statussymbol Pelz Tiere getötet. Mit Hilfe von Fangeisen, in denen die kleinen Pelztiere oft tagelang dahinsiechen, da sie durch die Falle in den wenigsten Fällen tödlich verletzt werden. Im Endeffekt verhungern oder verdursten sie oder werden von den Fallenstellern getötet.

Die Tiere müssen für ein grausames Statussymbol furchtbare Qualen leiden. Dabei verzichten bereits große, internationale Modefirmen, wie z.B. Gucci, Versace und Michael Kors auf die Verwendung von Pelz. Auch Prada soll endlich pelzfrei werden und somit tausenden Tieren Qualen ersparen.

Pelztierhaltung muss ein Ende gesetzt werden!
Grund für den erneuten Protest sind die im September und Oktober stattfinden Fashionweeks in New York City, London, Mailand und Paris. Die Fur Free Alliance, einem internationalen Zusammenschluss aus mehr als 40 Tierschutzorganisationen, dem auch der Deutsche Tierschutzbund angehört, wollen der Pelztierhaltung mit Protesten und Briefen an das Modelabel Prada endlich ein Ende setzen. Hier: www.tierschutzbund.de/kampagne-pelz finden Sie weitere Informationen.

Hinter den Kulissen von Trab- und Galopprennen

Trabrennen
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Immer wieder fallen Trab- und Galopprennen durch hohe Missstände im Umgang mit den Pferden auf. Allein in den vergangenen zwei Jahren fanden durch Verletzungen, wie z.B. Beinbrüche, aber auch durch pure Erschöpfung, 18 Pferde noch auf der Rennbahn den Tod.

Trab- und Galopprennen stehen schon seit einigen Jahren in der Kritik. Immer wieder gelangen tierschutzwidrige Trainingsmethoden an die Öffentlichkeit. Der übermäßige Gebrauch der Peitsche wird dabei besonders oft bemängelt. Auch auf der Rennbahn werden Jockeys immer wieder bestraft, da sie das „Antriebwerkzeug“ zu stark und ohne Rücksicht auf das sensible Tier gebrauchen. Immerhin wurden insgesamt 37 Strafen an die Verantwortlichen verhängt. Was jedoch im Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit geschieht, weiß niemand.

Kein pferdegerechtes Verhalten erlaubt
Denn auch abseits der Rennbahn haben die Pferde keine Chance auf ein natürliches Verhalten. Sie müssen meist die Tage zwischen den Rennen in ihren Boxen verbringen. Weidegang ist für die Tiere ausgeschlossen. Einmal am Tag werden sie für eine kurze, aber sehr intensive und anstrengende Trainingseinheit aus ihrer Box geholt. Dazu bekommen die Pferde viel zu energiereiches Kraft- und kaum Raufutter. Oft sind die Folgen der einseitigen Ernährung Magengeschwüre. Zudem sind die meisten Rennpferde noch „Kinder“, wenn sie ihr erstes Rennen bestreiten müssen. Allein 2017 gingen über 420 Jungpferde im Alter von nur 2 Jahren an den Start. Unter normalen Umständen würden die Pferde in diesem Alter noch gar nicht eingeritten, geschweige denn bei einem Turnier vorgestellt.

Wettkämpfe nicht unterstützen
Leider ist der Umgang mit dem Pferd vom Wettkampfgedanken des Menschen geprägt – ein fataler Zustand für die hochsensiblen Fluchttiere. Die Pferde stehen während den Rennen unter höchstem Stress, sind angespannt und haben Angst. Oft müssen sie mit Hilfe von mehreren Menschen, Scheuklappen und unter Einsatz der Peitsche in die enge Startbox bei einem Galopprennen gezwängt werden. Trotz allem zieht es jedes Jahr allein in Deutschland etwa eine Millionen Zuschauer zu Pferderennen. Wir und der Deutsche Tierschutzbund appellieren deshalb an alle Tierfreunde: Bitte unterstützen Sie solche Veranstaltungen nicht durch Ihren Besuch!

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