Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl

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Am 24. September ist Bundestagswahl. Für den Tierschutz ist die Wahl eine Chance, etwas zu bewegen. Wählerinnen und Wähler können als Entscheidungshilfe Wahlprüfsteine nutzen, die Auskunft über die tierschutzpolitischen Positionen der Parteien geben.

Missstände in der landwirtschaftlichen Tierhaltung, immer noch legale Tierversuche und kein Wildtierverbot im Zirkus - in puncto Tierschutz hat sich in den letzten vier Jahren kaum etwas getan. Die Situation vieler Tiere ist immer noch unverändert schlecht. Mit der anstehenden Bundeswahl bietet sich Tierfreundinnen und Tierfreunden jedoch erneut die Chance, auf das tierschutzpolitische Geschehen Einfluss zu nehmen.

Wahlprüfsteine helfen bei der Entscheidung
Doch wohin soll man sein Kreuzchen am 24. September am besten setzten, um Verbesserungen im Tierschutz erreichen zu können? Als Hauptbestandteil seiner Kampagne „Bundestagswahl ist #Tierschutzwahl“ hat der Deutsche Tierschutzbund sich mit Wahlprüfsteinen an die Parteien gerichtet. In ihren Rückmeldungen geben die Parteien Auskunft über ihre Positionen und zu ihren Plänen hinsichtlich des Tierschutzgesetzes, der Verbandsklage und zum praktischen Tierschutz der Tierheime. Darüber hinaus wurden die Politiker u.a. um Stellungnahme zu Themen wie dem Ersatz von Tierversuchen, zu Tieren in der Nahrungsmittelproduktion, Tieren in und aus der Natur und zu Heimtieren gebeten.

Forderungen an die Politik
Der Deutsche Tierschutzbund ist parteipolitisch neutral, sieht sich aber als tierschutzpolitisch konsequent. Mit seiner Kampagne stellt der Verband auch deutliche Forderungen an die Politik. Dazu gehören ein bundesweites Verbandsklagerecht und die grundlegende Novellierung des Tierschutzgesetzes. Ebenso drängt der Verband auf eine Stärkung des karitativen Tierschutzes vor Ort, um die Finanzierung der Tierheime für die Zukunft sicherzustellen. Zum Ausstieg aus Tierversuchen muss die Politik eine konkrete Strategie erstellen und erarbeiten. Weiter fordert der Deutsche Tierschutzbund eine Nutztierstrategie, die unter anderem ein staatliches Tierschutzlabel einschließt und die Förderpolitik auf den Tierschutz ausrichtet. Nicht zuletzt gehört ein Ende der Wildtierhaltung in Zirkussen zu den Kernforderungen des Verbandes.

Eine Stimme für die Tiere
Anhand der Wahlprüfsteine kann sich jeder, der sich für das Thema Tierschutz interessiert, über die Pläne der einzelnen Parteien informieren und das Ergebnis als Hilfestellung für seine Wahlentscheidung nutzen. Mit der Bundestagswahl wird auch der Grundstein für den Tierschutz in den nächsten Jahren gelegt. Tierfreunde sollten diese Chance nicht verpassen und am 24. September den Tieren ihre Stimme geben.

Wahlprüfsteine des Deutschen Tierschutzbundes siehe: www.tierschutzbund.de/tierschutz-check 

 

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